GRUPPENDISKUSSION

WAS

In der Gruppendiskussion wird eine alltägliche Gesprächssituation zwischen ca. acht bis zwölf Personen mit wesentlich gleicher Situation, die sich miteinander zu identifizieren vermögen, simuliert. Diese Gesprächssituation wird durch einen Moderator initiiert und geführt.
Die Gruppendiskussionen werden in eigens dafür ausgestatteten Teststudios durchgeführt und durch Audio- und Videoaufzeichnung dokumentiert. Wenn gewünscht, kann der Auftraggeber über einen Einwegspiegel im benachbarten Beobachtungsraum die Gesprächsrunde verfolgen. Uns stehen Teststudios in ganz Deutschland zur Verfügung, so dass diese Erhebungsmethode räumlich uneingeschränkt einsetzbar ist.

Es sind grundsätzlich drei Formen der Gesprächsführung möglich:
  • Eine narrative, sehr offene Diskussionsform unter Vorgabe lediglich eines Schlüsselreizes, der Anlass zum Meinungsaustausch gibt.
  • Eine durch einen Leitfaden stark fokussierte und stärker katechisierte Gesprächsrunde.
  • Eine Mischung beider Diskussionsformen.

WOZU

  • Ermittlung von Einzelaspekten bestimmter vorherrschender Meinungen
  • Erforschung der Einflüsse auf die Meinungsbildung von Personen
  • Analyse komplexer Phänomene
  • Interpretation und Verfeinerung statistischer Beziehungen

VORTEILE

Mit relativ geringem Aufwand werden in einer Gruppendiskussion:
  • Art und Ausmaß von Meinungen, Einstellungen, Werten und Konflikten in einer Gruppe aufgedeckt und so die nichtöffentliche Meinung abgebildet
  • tiefergehende Meinungen erforscht
  • Einstellungsdispositionen in der Diskussion sichtbar gemacht
  • die Abhängigkeit individueller Meinungen von der Gruppenmeinung aufgedeckt

ERGEBNIS


In der Auswertung der Diskussion entstehen ein Ergebnisraster und ein Interaktionsschema. Diese liefern die erforderlichen Themen und Hypothesen für:

  • das fundiertere Verständnis eines Problems
  • die Erarbeitung von Lösungsstrategien für Kundenprobleme sowie
  • eine sich anschließende repräsentative Kunden-, Geschäftspartner- oder Bevölkerungsbefragung.

REFERENZEN

BPT Begleitforschung, BMBF Wachstumskerne, TU Ilmenau Assistenzsystem