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aproxima ist Mitglied im ADM e.V.
   
aproxima ist Mitglied im Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V.
   
aproxima ist Mitglied bei ESOMAR
   
Sebastian Götte ist persönliches Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF)
   
aproxima ist Mitglied im BVMW



Als Mitglied des ADM unterstützt aproxima die Initiative Markt- und Sozialforschung e.V.

Die aproxima-Webseite wird klimaneutral gehostet:

Telefonlabor

Wer ein Telefoninterview durchführen will, kann nicht einfach zu Hörer und Telefonbuch greifen - die damit erzielten Ergebnisse wären kaum etwas wert. Interviewen ist ein "Handwerk" wie Brötchen backen oder einen Tisch bauen auch. Man braucht die entsprechenden Fertigkeiten und das richtige Material. Deshalb geht man eben für Brötchen zum Bäcker - und für Interviews zu uns.

Unser Telefonlabor umfasst 35 CATI-Stationen (23 davon in Weimar und 12 weitere bei einem Kooperationspartner in Erfurt), die von ca. 200 Interviewern besetzt werden können. Eine methodische Kontrolle über die Arbeit der Interviewer ist durch eine anwesende Chefinterviewerin gewährleistet.

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Interviewer

Mit Menschen reden ist relativ einfach. Ein Interview zu führen ist jedoch weitaus anspruchsvoller. Denn jedes Interview muss mit den anderen vergleichbar sein. Das bedeutet, dass sich der Interviewer im Gespräch weitestgehend zurücknehmen muss und lediglich die Rolle eines "Codierers" der gesprochenen Antwort im Datensatz übernimmt. Deshalb durchlaufen unsere Interviewer einen mehrstufigen Prozess, bevor sie ihren "realen" Einsatz beginnen.

 

1. Basisschulung - die Kompaktschulung an einem Tag

Sprach -und Lesetest

Anhand verschiedener Texte, die der angehende Interviewer vorlesen muss, wird die Fähigkeit zum flüssigen und betonten Sprechen komplexer Inhalte und Satzkonstruktionen überprüft. Anschließend erfolgt eine Beurteilung der Leistung durch die Chefinterviewerin. Nur wenn diese positiv ausfällt, wird der Bewerber - zunächst auf Probe - in unser Team aufgenommen.

Methodische Schulung

Den methodischen Hintergrund von Befragungen zu kennen, ist auch im Alltag der Durchführung von Interviews nützlich. Deshalb bekommen alle Interviewer einen kleinen Grundkurs in empirischer Sozialforschung.

Schulung in Phonetik und Aussprache

Die wichtigsten Arbeitsinstrumente eines Interviewers sind seine Stimme und seine Sprache. In diesem Teil der Schulung werden den zukünftigen Interviewern einige wichtige Hinweise für eine möglichst dialektfreie Aussprache der Zielpersonen an die Hand gegeben. Sie werden auf die häufigsten Fehler hingewiesen, um diese in Zukunft vermeiden zu können.

Technische Einweisung in das CATI-System

Hier erfolgt eine Einweisung in technischen Besonderheiten der CATI-Maske und die Selbstwahlprogrammatik (Dialer).

Probetelefonat

Vorlesen ist die eine Sache, ein Telefoninterview zu führen die andere. Deshalb wird als nächstes ein solches Interview simuliert. Als Befragter fungiert eine Chefinterviewerin, die schon so einige Fallstricke des Intervieweralltags in das Gespräch einbaut. Ähnlich wie in Flugsimulatoren wird der Interviewer also mit einem nicht üblichen aber auch nicht unmöglichen Interview konfrontiert, das im Nachhinein im Gespräch auch ausgiebig ausgewertet wird.


2. Projektschulung

Vor jedem neuen Projekt bekommen alle Interviewer, die daran teilnehmen eine Einweisung in den Fragebogen. Dieser wird vom Projektleiter und einer Chefinterviewerin vorgestellt, die dabei besondere Betonung auf eventuelle Schwierigkeiten oder Eigenarten bei den Fragen legen. Damit sind die Interviewer immer optimal auf die gerade anstehende Befragung vorbereitet. Gern arbeiten wir hier mit unseren Kunden zusammen, um von Anfang an eine hohe Interviewqualität zu sichern.



3. Kontrolle

Auch im laufenden Interviewprozess werden die Interviewer regelmäßig von den Chefinterviewerinnen kontrolliert. Im Einzelgespräch werden dann die Qualität der Arbeit erörtert und Verbesserungsmöglichkeiten besprochen.


4. Auswertung der Feldarbeit

Jedes Befragungsprojekt wird vom Projektteam anschließend ausgewertet. Stärken und Schwächen sowie Erfahrungen in der Feldarbeit werden dann an die InterviewerInnen weiter gegeben.


ChefinterviewerInnen

Unsere derzeit vier Chefinterviewerinnen haben die Aufgabe, den täglichen Betrieb im Telefonlabor zu managen und die methodische Kontrolle der Interviewarbeit zu übernehmen. Dafür bringen Sie alle beste Voraussetzungen mit: sie befinden sich momentan in der Endphase eines sozialwissenschaftlichen Studiums oder haben sich an der Universität mit empirischer Sozialforschung beschäftigt. Sie haben bereits längere Zeit bei uns als Interviewer Praxiserfahrung gesammelt. Sie kennen sowohl die Qualitätsstandards für telefonische Umfragen als auch die technischen und organisatorischen Abläufe im Telefonlabor genau. Und sie meistern jederzeit den Spagat zwischen notwendiger Kontrolle und Unterstützung der Interviewer.
Telefonlabors sind wie Call-Center berüchtigt für schlecht bezahlte Akkordarbeit "auf der Hühnerstange". Wir denken jedoch, ein gutes Arbeitsklima ist eine Grundvoraussetzung für qualitativ hochwertige Interviews. Deshalb versuchen wir stets, einen fairen Ausgleich zwischen notwendigen Restriktionen und möglichen Erleichterungen zu schaffen. Eine Umfrage unter unseren Interviewern zum Jahreswechsel 2003/04 hat gezeigt, dass uns dies bisher recht gut gelungen ist.